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Modernisierung des Kompostwerks Anröchte
KompoAnröchte
 

ESG investiert in Zukunft der Abfallwirtschaft 

Modernisierung des Kompostwerkes Anröchte

 

Jürgen Schrewe, Geschäftsführer ESG Soest, berichtete am 13. März 2019 in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Kreises Soest über den aktuellen Sachstand zur Nachrüstung der Kompostierungsanlage Anröchte.

 

Wenn Ende Mai in Anröchte der erste Spatenstich erfolgt, beginnt die „heiße Phase“ der Modernisierung des Kompostwerkes Anröchte. Zusammen mit der Firma Eggersmann Anlagentechnik aus Bad Oeynhausen baut die ESG dann an einem zukunftsweisenden Kompostwerk, das Mitte 2020 in Betrieb genommen werden soll. Erste Infrastrukturmaßnahmen hat das Briloner Unternehmen Heckmann Bau GmbH bereits ausgeführt. Mit dem Bau der Vergärungseinheit wurde die Schweizer Firma Hitachi Zosen Innova AG beauftragt. Die Investitionssumme für das Gesamtprojekt beläuft sich auf rund 20 Millionen Euro.

 

Im Dezember 2017 beschloss der Kreis Soest das modifizierte Bioabfallkonzept. Die ESG hatte zuvor verschiedene Varianten auf Effizienz geprüft und an den gestiegenen gesetzlichen und technischen Anforderungen an die Bioabfallbehandlung ausgerichtet. Das Ergebnis war, die Mengen vorrangig an einem Standort zu behandeln.

 

Von den im Kreis Soest jährlich anfallenden rund 40.000 Tonnen Bioabfall werden künftig rund 30.000 Tonnen im modernisierten Kompostwerk Anröchte verarbeitet. Die Kompostierungsanlage in Werl verarbeitet den Rest und wird auch weiterhin Grün- und Strauchschnitt annehmen. Die Kompostierungsanlage in Soest bleibt bestehen, wird sich aber künftig auf die Kompostierung von Grün- und Strauchschnitt konzentrieren.


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(13. März 2019)